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Nachhaltigkeit
"Nachhaltige
Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen
Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die
Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält." Die Lebensweise in den Industrie- und mittlerweile auch in den sogenannten Schwellenländern ist durch hohen Konsum, hohe Ressourcennutzung, hohen Energieverbrauch, hohes Verkehrsaufkommen und hohe - teilweise giftige - Abfallmengen geprägt. Das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung stellt die engen Beziehungen, die zwischen Lebensstil, Umweltqualität und einer gerechten Verteilung der Ressourcen bestehen, in den Vordergrund. Es geht darum, so die normative Leitidee der Nachhaltigkeit, Ökonomie, Ökologie und Soziales in ihren Interdependenzen zu sehen, d.h. wirtschaftlichen Wohlstand mit sozial gerechten Verhältnissen zu verbinden und dabei die Umweltbelastungen zu minimieren, die natürlichen Ressourcen zu schonen und künftigen Generationen keine Lasten aufzubürden, die ihre Lebenschancen beeinträchtigen.
Neugierig geworden? Ausführlichere Informationen zur
nachhaltigen Entwicklung finden Sie unter:
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) „Bildung ist eine unerläßliche Voraussetzung für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und die Verbesserung der Fähigkeit der Menschen, sich mit Umwelt- und Entwicklungsfragen auseinanderzusetzen." Agenda 21 (Kapitel 36), 1992 Schülerinnen und Schüler, die zukünftig Wirtschaft, Politik und Kultur mitbestimmen, sind heute vor schwierige Aufgaben gestellt. Wie werden sie umgehen mit den Herausforderungen der Globalisierung, der Klimaveränderung, den sozialen Spannungen vor der eigenen Haustür, aber auch der Armut in den Ländern des Südens? Eine Antwort bietet Bildung für nachhaltige Entwicklung, für die das Konzept der "Gestaltungskompetenz" formuliert wurde. Damit wird die Fähigkeit bezeichnet, Wissen über nachhaltige Entwicklung anwenden und Probleme nicht nachhaltiger Entwicklung erkennen zu können. Das heißt, aus Gegenwartsanalysen und Zukunftsstudien Schlussfolgerungen über ökologische, ökonomische und soziale Entwicklungen in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit ziehen und darauf basierende Entscheidungen treffen, verstehen und umzusetzen zu können, mit denen sich nachhaltige Entwicklungsprozesse verwirklichen lassen. Ausführliche Informationen und Materialien finden Sie auf dem Internet-Portal "Bildung für nachhaltige Entwicklung" www.bne-portal.de und der Website des Programms Transfer-21 www.transfer-21.de .
Ganztagsschule und Kooperation Das Lernfeld Bildung für nachhaltige Entwicklung bietet zukunftsweisende Ideen für Lernangebote - insbesondere auch in Ganztagsschulen. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen Partnern ist ein fester Bestandteil der BNE. In den nächsten Jahren sollen in Deutschland bis zu 10.000 Schulen mit ganztägigem Angebot eingerichtet werden. Seit 2003 wurden allein mit den Mitteln des Investitionsprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) des Bildungsministeriums (BMBF) Maßnahmen zur Förderung von Ganztagsschulen an bundesweit über 5.500 Schulen unterstützt. Das Angebot dieser Schulen ist sehr vielfältig und landesspezifisch unterschiedlich. In allen Bundesländern sollen Teile dieses Angebotes durch externe pädagogische Fachkräfte abgedeckt werden. Deren Einsatz ist u.a. von ihrer fachlichen sowie pädagogischen Qualifikation abhängig.
Außerschulische
Partner profitieren von Kooperationen, weil sie
Schulen profitieren von Kooperationen, weil
(Quelle: K. Höhmann; H. G. Holtappels (Hrsg.): „Ganztagsschule gestalten - Konzeption, Praxis, Impulse“, Klett Verlag 2006) Mehr Informationen finden Sie auf der Website der "Entwicklungsagentur Ganztagsschulen" der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS): www.ganztaegig-lernen.org.
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